Sie fragen - wir antworten

Hier beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen aus der Kinderwunschpraxis. Sollten Ihrerseits Fragen bestehen, die hier noch nicht beantwortet wurden, so beantworten wir Ihnen diese gerne persönlich. Damit helfen Sie uns, den Service der Kinderwunschpraxis zu verbessern.

Häufige Fragen

Was ist Social Freezing und kommt es für mich in Frage?

Die Ausgangsposition: Ich bin eine junge Frau, noch vieles entwickelt sich, sowohl im Privaten als auch im Beruflichen. In der Liebe ist alles noch spannend und offen. Irgendwann möchte ich Mutter werden, aber noch nicht jetzt. Doch ich werde nicht jünger, auch meine Uhr tickt. So stehe ich vor der Wahl jetzt Vorsorge zu treffen oder es darauf ankommen zu lassen, ob es auch später noch mit dem Kinderwunsch klappt.

Vorsorge bedeutet in diesem Fall „Social Freezing “, also eigene Eizellen einzufrieren, um sie später mit dem Samen meines Partners zu befruchten und einsetzen zu lassen.

Rentiert es sich, auch Samen einzufrieren?

Prinzipiell kann und sollte man vor jeder Maßnahme, die die Fruchtbarkeit eines Mannes einschränkt, Samen einfrieren. Bei der Entfernung von Hodentumoren oder vor eingreifenden Chemotherapien ist dies bei jüngeren Männern fast zwingend erforderlich. Nicht sinnvoll ist es, wiederholt Samen einfrieren zu lassen, um eine größere Menge von Samen zur Verfügung zu haben. Dies verbessert nicht die Chance auf ein Kind.

Wie sind meine Chancen auf ein Kind?

Diese Frage kann nur sehr individuell beantwortet werden. Prinzipiell gilt: solange es gelingt, Eizellen zu gewinnen und auch (nur wenige) Samenzellen zur Verfügung zu haben, sind Chancen vorhanden.
Gelingt eine Befruchtung und entwickeln sich die Embryonen gut, sind auch die Erfolgschancen gut.

Entscheidender Faktor ist dann das Alter der Frau oder wesentliche Begleiterkrankungen. Ab dem 40. Lebensjahr sinken die Chancen jährlich deutlich, ab dem 45. Lebensjahr gelingt eine Schwangerschaft nur noch unter besonders günstigen Bedingungen.

Ich hatte schon mehrere Versuche einer künstlichen Befruchtung. Macht es noch Sinn, weiter zu machen?

Man muss wissen, dass die Beschränkung der Kostenerstattung auf drei Versuche einer künstlichen Befruchtung keinerlei medizinische Begründung hat. Vielmehr gilt, dass jeder neue Versuch nahezu die gleichen Chancen auf Erfolg hat, wie der Vorhergehende.

Wichtig ist, dass es gelingt, Embryonen zu gewinnen und dass die Gebärmutter eine gute Schleimhaut aufbauen kann. Ist dies der Fall, macht es in der Regel Sinn, weiter zu machen.

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